21.04.2011
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Rassismus im Nationalsozialismus
Ein Artikel von DavidDer Rassismus war die tragende Säule des Nationalsozialismus, auf der seine brutale Umsetzung ruhte. Sein Gedankengut von der verschiedenen Wertigkeit der Rassen rechtfertigte die "Schaffung des Lebensraums im Osten", er rechtfertigte den Holocaust. Doch was Adolf Hitler in "Mein Kampf" an Ideen formulierte, hatte Tradition in Europa. So prägte der Franzose Arthur de Gobineau als erster den Begriff "Herrenrasse" in seinem Essay "Über die Ungleichheit der Menschenrassen", das er zwischen 1853 und 1855 verfasste. In diesem Werk versuchte er, die Überlegenheit der arischen Rasse zu begründen. Die Menschen weißer Hautfarbe standen in seiner Hierarchie über den Gelben und den Schwarzen. De Gobineaus Theorien lieferten auch den Südstaatlern im amerikanischen Sezessionskrieg die ideologische Unterfütterung. In Deutschland populär wurde der Essay durch Houston Steward Chamberlain, ein Schwiegersohn Cosima Wagners. Sein Werk "Die Grundlage des 19. Jahrhunderts" setzte sich noch konsequenter mit dem Gedanken der arischen Rasse als der "Herrenrasse" auseinander und ergänzte diesen um den Antisemitismus. Alfred Rosenberg, Chefideologe der NSDAP, verfeinerte diese Ansätze und lieferte mit dem 1930 erschienenen "Der Mythus des 20. Jahrhunderts" die Grundlagen für die Nürnberger Rassengesetze 1935.


Kommentare
Diskussion zu diesem BeitragDie neuesten Beiträge:
ahmet schrieb am 12:00 Uhr 19.6.2011
Freue mich auf weitere interessante und unterhaltsame Beiträge von euch! Komme bestimmt wieder!
Regine schrieb am 13:41 Uhr 23.5.2011
Also ich komme hier demnächst öfter vorbei – nette Seite!